Unbeschreibliche Schätze für ALLE Von Hanna & Jan-Henoch Sasek (27+31 J.)
Panorama Nachrichten – Juni 2026

Wie schnell denkt man sich als Mama: „Ach, das Kind versteht mich halt noch nicht. Es ist doch noch viel zu klein.“ Aber ist das wirklich die Wahrheit? Ist es nicht eher so, dass sogar die kleinsten Kinder einen oft einfach nicht verstehen WOLLEN und DESHALB nicht reagieren?! Ich kann mich noch genau an die Aussage einer Mama (ehemalige Arbeitskollegin) erinnern, als ihr Kind strikt einfach nicht das gemacht hat, was sie sagte: „Oh, ich freu mich schon drauf, wenn mein Sohn endlich mal das Wort NEIN versteht.“ Ihr Sohn war damals bereits 15 Monate alt …

Wenn ich meinen eigenen Sohn Ben-Arthur beobachte, dann kann ich ihre Aussage irgendwie gar nicht bestätigen. Ich bin mir so sicher, dass er uns als Eltern schon sehr früh zu verstehen begann. So konnte er beispielsweise mit sieben bis acht Monaten spielend lernen, wie man „bitte“ sagen kann, indem er mit seinen beiden süssen Handflächen in die Hände klatschte. Und das hat wirklich funktioniert!!! Jetzt ist er inzwischen fast zwei Jahre alt und ich LIEBE es, ihn zu beobachten, wie er immer mehr dazulernt. Er versteht mich sooo deutlich und kann schon so viel. Manchmal kann ich es selber kaum fassen, was alles schon in ihm steckt. Immer wieder will er mir bei verschiedenen kleinen Aufgaben im Haushalt helfen, wie z. B. beim Spülmaschine ausräumen, Wäsche aufhängen oder ähnlichem. Ich darf an Ben-Arthur täglich beobachten, was für ein Potenzial bereits in den kleinsten Kindern steckt, und wie viel sie doch tatsächlich in ihrem kleinen Alter schon verstehen. So lernen wir als Eltern zusammen mit Ben-Arthur, im Alltag auch das so kostbare Wort von seinem Grosspapi Ivo in die Praxis umzusetzen. Dazu setzen wir uns jeweils am Morgen mit ihm aufs Sofa und besprechen kleine Ausschnitte aus Ivos Predigten oder lesen ihm eine Geschichte aus den Bibel-Bilderbüchern vor. Es tut so gut, auch mit Ben-Arthur schon Stille Zeit zu machen und die erste Zeit des Tages bewusst Gott zu widmen. Ist es nicht schön, wenn auch die kleinsten Kinder schon mit einer Beziehung zu Jesus aufwachsen dürfen? Was eine Stille Zeit ausmacht und wie sie funktioniert, wird Dir in unserer sensationellen OCG-Akademie wunderbar nähergebracht, mehr dazu unter akademie.ocg.life.

Hier ein paar kleine Beispiele, was Ben-Arthur durch unsere Stillen Zeiten bereits lernen und im Alltag auf ganz einfache Weise anwenden durfte:

❤️ Ivo hat oft gepredigt, wie wichtig es ist, das Böse schon im Kleinen zu überwinden. Es ist wie bei einer Pflanze: Je kleiner sie ist, desto besser kann man sie auszupfen. Wenn also „ein dunkler Schatten“ über das Gesichtlein unseres Jungen kommt, und er sich plötzlich beispielsweise ziemlich verschliesst, weil er einfach nicht das machen möchte, was wir als Eltern ihm sagen. Dann bleiben wir mit ihm stehen und erklären ihm in Ruhe, dass wieder das Böse in sein Herz reingekommen ist. Man spürt es ja so deutlich an den Kindern, wenn plötzlich eine dunkle Atmosphäre in ihrem Herzlein Einzug gehalten hat. Manchmal braucht Ben-Arthur nur ein paar Sekunden, und dann zupft er bei sich das Böse – sinnbildlich mit seinen zwei Fingerchen – aus seinem Herzchen wieder aus und schmeisst es weg. Dabei sagt er „bäääh“ 😊. Aber dabei bleibt es nicht – er hat nämlich noch mehr lernen dürfen:

❤️ In einer Stillen Zeit bin ich (Papa) beispielsweise mit Ben-Arthur an die Stelle einer internen Predigt gekommen, in der Bens Grosspapa Ivo Folgendes sagt: „Jesu Wiederkunft wird mit der Scheidung von Weizen und Spreu eingeleitet.“ Ich hätte nie gedacht, dass z. B. gerade diese Stille Zeit eine entscheidende sein würde! Ich erklärte meinem kleinen Sohnemann, dass der Weizen ein Sinnbild für das Gute ist, die Spreu hingegen ein Abbild für das Böse, welches gemäss Mt. 13,30 keinen Bestand hat und verbrannt wird. Für Ben-Arthur vereinfachte ich dieses Prinzip der Scheidung von „Weizen und Spreu“, bzw. von „Gut und Böse“ für den Alltag wie folgt: Ich formte meine beiden Hände zu Fäusten und liess diese zweimal gegeneinander stossen. Ich visionierte ihn, dass wir uns genauso im Alltag von allem scheiden können, was nicht Jesus ist, sondern m. a. W. „Spreu“. Interessanterweise hat Ben-Arthur dieses Prinzip der Scheidung (mit ca. 17-18 Monaten) total verstanden und wendet das nun im Alltag immer wieder an! Wenn er wieder einmal nicht mehr fröhlich ist, weil sein eigener Kopf dominant ist, dann erinnern wir ihn an das genannte Prinzip der Scheidung der Spreu und ziemlich schnell formt er seine beiden süssen Händchen von selber zu Fäustchen zusammen und stösst diese zweimal gegeneinander. Mit dieser kleinen Handlung scheidet er sich ganz spielend und sinnbildlich davon und alle dunklen Wolken über ihm weichen auf der Stelle. Immer wieder beginnt er gleich daraufhin wie die Sonne zu strahlen. Diese eine Stille Zeit prägt seither immer wieder unseren Alltag und es ist einfach nur herrlich, Ben zu erleben!

Ja, es sind manchmal wirklich so kleine Situationen, in denen auch ich z. B. als Mama ganz deutlich spüre, dass einfach etwas nicht mehr so gut ist. Ben-Arthur hatte beispielsweise eine Phase, da wollte er uns einfach stur beim Abendgebet seine Hände nicht mehr reichen. Er hat sich jedes Mal weggedreht und seine Hände hinter dem Rücken verschränkt. Oder am Essenstisch, wenn er sich plötzlich immer wieder weggedreht hatte und einfach nicht essen wollte. Es ist manchmal von einem Moment auf den anderen, dass plötzlich so eine dunkle Wolke über ihm ist. Aber genauso schnell, wie es gekommen ist, kann Ben-Arthur dank des Wortes, welches er in der Stillen Zeit lernen durfte, auch wieder fröhlich sein. Es sind manchmal wirklich Sekunden und Ben-Arthur ist wieder ganz frei von diesem seltsamen Geist. Gewisse Situationen wiederholen sich zwar immer wieder, aber es lohnt sich jedes Mal dranzubleiben und ihn immer wieder an das zu erinnern, was er bereits lernen durfte. So streckt er uns mittlerweile z.B. immer schon von selber die Händchen zu, wenn es in Richtung Gebet geht … Es ist eine mega Verwandlung geschehen!

Für Ben ist es inzwischen schon eine Reihenfolge geworden. Erst zupft er das Böse aus seinem Herzchen und schmeisst es weg (bääääh), und dann scheidet er sich vom Bösen, wie oben beschrieben. Uns wurde klar, wie viel einfacher es ist, dem eigenem Kind etwas beizubringen, wenn man selber als Ehepaar eine Berührung oder Erfahrung mit Gott machen durfte. Beispielsweise hatte ich als Papa in meinen Stillen Zeiten eine tiefe Berührung durch den Dienst der OCG, dass das „ewige Leben“, oder m. a. W. der Himmel, nicht daher geflattert kommt und mir/uns nicht alles auf dem Silbertablett serviert wird. Mein Papa lehrte neulich: „Und nicht umsonst hat also Paulus seinem besten Jünger, dem Timotheus, in 1. Tim. 6,12 diese Ermahnung mitgegeben. Er hat gesagt: ‚Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben (sprich die Unsterblichkeit), zu welchem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!‘ Ergreife das ewige Leben!Mir wurde dadurch offenbar, dass ich dieses genannte „ewige Leben“ im Alltag – begonnen beim Aufstehen am Morgen – PACKEN und ERGREIFEN lernen darf und muss.

Bestimmt fragst Du Dich jetzt, wie man im Alltag diesen „guten Kampf des Glaubens kämpfen“ kann?! Ben-Arthur haben wir es so weitergeben können:
❤ Wir haben nämlich gemerkt, dass es auch bei ihm nicht dabei bleiben kann, dass er sich „ewig“ nur von der Spreu/vom Bösen scheidet, sondern dass er, wie auch wir als Eltern, das „ewige Leben“ mit all seinen Tugenden und Eigenschaften im Alltag ERGREIFEN lernen darf! Ich machte es dann unserem Sohnemann sinnbildlich vor, wie ich das im grauen Alltag praktiziere, wenn mich etwas runterzieht: Ich stelle mich vor Gott und strecke mich mit meinen Händen und Armen zu IHM aus, ergreife/packe mit meinen physischen Händen gleichsam dieses verheissene ewige Leben und ziehe es glaubend an mich. Dabei spreche ich glaubend aus: „Und ich ergreife jetzt das ewige Leben“, und proklamiere, dass ich das Leben Gottes bin usw.

Ben-Arthur hat sooo Freude, immer wieder etwas Neues dazuzulernen und ist dabei immer glücklich. So ist nun in seiner Reihenfolge wieder etwas Neues dazugekommen. Nachdem er sich von der Spreu geschieden hat, streckt er auch gleich danach seine süssen Händchen und Arme in den Himmel, packt mit seinen kleinen Fingern förmlich das „ewige Leben“ und zieht es von oben nach unten! Mit diesem Ergreifen des Lebens zieht immer wieder gleich die Freude und der Friede in unsere Herzen ein. Ja, es macht wirklich richtig Spass und es ist mega süss, Ben dabei zu beobachten. Ist es nicht traurig, wenn unsere Kleinsten auf dieser Welt diese unbeschreiblichen Schätze NICHT vorgelebt und vermittelt bekommen?! Da kann mir als Mutter keiner sagen, dass sie ja noch nichts verstehen würden … Und ob!!! Und da geht es nicht nur um das Wort NEIN, wie beim eingangs erwähnten Beispiel jener Mutter, sondern um weit mehr!!! Ja, es sind unbeschreibliche Schätze für uns ALLE, die wir durch den Dienst der OCG umsonst und von Herzen geschenkt bekommen! Je früher man lernt, davon zu profitieren und Gebrauch zu machen, desto einfacher hat man es auch als wachsende Familie. Daher freuen wir uns schon sehr, unser zweites Kindlein demnächst in Empfang zu nehmen! 😊

Wir hoffen, dass es auch Euch ermutigt, dranzubleiben und die so wichtige Stille Zeit zu entdecken! Es lohnt sich, sich am Morgen die Zeit zu nehmen, um auch den Kindern in aller Ruhe gewisse Kernaussagen aus den Predigten zu erklären und darüber auszutauschen.

Wir wünschen auch Euch dabei viel Freude!

Eure Hanna & Jan-Henoch mit Ben-Arthur + ♥

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