Abgefallene Pfarrerssöhne sind die Schlimmsten – Von Lois (37 J.)


Panorama N
achrichten – Februar 2026

Da sassen wir wieder als Kinderschar in trauter Runde um Papa und Mama. Wir alle umringten sie, um gut auf die Bibel-Comics sehen zu können, mit denen Papa uns die biblischen Geschichten so spannend näher brachte. Ich sass mit Noemi hinter dem Sofa oben und schaute direkt über Papas Schultern auf die Bilder und hatte somit einen „VIP-Platz“ 😊. Wir wollten alle kein Wort verpassen. Es war immer sooo ergreifend, wenn Papa diese Geschichten erzählte und dann den Bogen zu unserem Alltag spannte. Alles ergab einen Sinn, und unsere Herzen waren von klein auf mit der befreienden geistlichen Wirklichkeit erfüllt. Papa holte immer alles aus uns heraus und stellte uns Fragen, damit wir die Zusammenhänge selber erklären durften. Es war ein einziger Strom der Einsheit, den wir da jeden Tag erlebten. Sonntag war immer das Highlight, weil wir noch viel mehr Zeit in dieser trauten Familienkonstellation verbringen durften und viele schöne Dinge zusammen erlebten. Jedes Problem wurde gemeinsam beredet, jede Not zusammen gelöst und über alle schwierigen Herausforderungen wurde so lange ausgetauscht und gebetet, bis tiefer Friede in jedem Herzen war. Jeder Einzelne, vom Kleinsten bis zum Grössten, war tief ergriffen von der Beziehung zu Jesus und von der geistlichen Realität, in der keine Fragen offenbleiben. In dieser göttlichen Welt der Harmonie geht für alle immer alles auf – ohne Ausnahme! Als Papa uns die Idee vorlegte, dass wir zum Thema „Beziehung zu Gott = Beziehung untereinander“ eine Europa-Tournee machen und jeder von seinen persönlichen Erfahrungen berichtet, waren alle Feuer und Flamme! Papa glaubte immer total in uns hinein, z. B. dass auch jedes von uns ein Lied dazu schreiben kann, welches er dann musikalisch arrangieren würde. „Wow, kann ich das wirklich?“ – „Ja, Du kannst das!“

Das Texten, Musizieren und Komponieren machten uns sehr viel Freude und wir hatten noch mehr Zeit als Familie! Wir haben unser harmonisches und echtes Familienleben nicht nur für uns behalten, sondern gemeinsam in die Welt hinausgetragen: www.sasek.tv/oratorium. Wir sprachen über unsere Beziehung zu Gott und zueinander. Tausende Menschen besuchten unsere Veranstaltungen, weil sie spürten, dass es keine Show war, sondern durch und durch echt.

Eines hat uns Papa von klein auf warnend erklärt, und davor hatte ich immer sehr grossen Respekt: Wenn die Pfarrerssöhne von Gott abgefallen sind, waren sie anschliessend die Schlimmsten von allen! Weil sie am meisten berührt haben. Weil sie am meisten unterwiesen waren. Wenn man sich dann von Gott und den Eltern abwendet, die einen immer geliebt und in diese Geheimnisse eingeführt haben, wird man schlimmer sein als die anderen … Vom Kleinsten bis zum Grössten waren wir alle erleuchtet über das „grösste Geheimnis“: Gott in uns – der alles kann, was uns unmöglich ist. Wir sind schwach in uns selber und können nicht einmal den kleinsten Vorsatz einhalten, aber wir hatten es in Hunderten von Konstellationen trainiert, uns an Gottes KRAFT anzuschliessen und GOTT durch uns leben zu lassen. Dadurch erlebt man eine krasse POWER, eine übernatürliche Kraft und Freude, die nicht zu beschreiben ist! Wir haben dieses Geheimnis nicht nur berührt, sondern auch gelernt, darin zu leben und auch darin zu bleiben. Wir erlebten die „Welt des Heiligen“, in der die Kraft Gottes jeden Widerstand durchbricht und jede Schwierigkeit überwindet. Wir lernten, in jeder Lage aus Gott zu schöpfen, und durften schliesslich auch andere Kinder darin lehren. Als Erwachsene trainierten wir dieses Geheimnis bald schon mit Hunderten und Tausenden Hilfesuchenden in der Praxis! Doch nun zurück zur Warnung, mit der uns Papa schon als Kind vertraut machte. Ich dachte mir dann immer: „Hui, wenn jemand von uns abfällt, dann wird er auf der Strasse landen, drogensüchtig, alkoholsüchtig, er wird von einer Frau zur anderen fallen usw.“ Ich malte mir die schlimmsten Szenarien aus.

Doch all meine übelsten Fantasien reichten nicht annähernd an das Bild heran, das nun leider Wirklichkeit geworden ist, seit mein ältester Bruder und feurigster Umsetzer des Dienstes im wahrsten Sinne des Wortes „abgefallen“ ist. Nur der Abfall Luzifers selbst kann mit dem meines Bruders in puncto Lüge, Verleumdung, Verdrehung und Verrat konkurrieren, doch sie glänzen beide um die Wette. Schmerzlich wird man Zeuge der einen Wirklichkeit: Alles, was Licht war, verdreht sich in Finsternis! Und alles was Wahrheit war, verdreht sich in Lüge. Und alles, was schön war, verdreht sich in die bare Hölle! Ich möchte nur zwei Beispiele aufgreifen, um diese satanische Verdrehung anschliessend sofort wieder zu verlassen. Denn es gibt nichts Beschmutzenderes als die Verdrehung eines Geistes, bei der plötzlich oben unten und unten oben ist.

Wenn man den Abfall meines Bruders versteht, versteht man die gesamte Weltgeschichte. Alles wurzelt in der Auflehnung Satans gegen Gott! In der Überhebung gegen Gott. Mein grosser Bruder begann, Papa in kleinen Dingen zu verachten, und diese wurden immer grösser. Er überhob sich so sehr über seinen Vater, dass er z. B. nur mit grösstem Unwillen dafür bereit war, ihm einen Internetzugang ins Büro zu legen, obwohl unser ganzes Panorama-Team bereits längst einen Internetzugang hatte. Jedes Schulkind hatte einen Internetzugang, doch in den verächtlichen Augen meines Bruders konnte Papa damit angeblich nicht umgehen. Riecht ihr schon den Gestank von Stolz und Überheblichkeit? Wenn Du Dich gegen einen gottgesalbten Lichtträger stellst, füllst Du Dich in Kürze mit Finsternis, weil es nicht anders geht! So geschah endlich das „Langersehnte“, worauf all unsere Hasser und Verfolger schon so lange hingefiebert hatten. Georg Otto Schmid prophezeite dieses Ereignis bereits für das 18. Lebensjahr des Erstgeborenen. Doch auch weit über dieses „Verfallsdatum“ hinaus dienten wir alle aus eigenem Antrieb im Werk unseres Vaters und kämpften selbst darum, Teil dieser grossen Bewegung sein zu dürfen! Es wurde Überzeugungsarbeit geleistet, um Papa davon zu überzeugen, dass wir es wirklich möchten, auch wenn es ein steiniger Weg ist. Es begann bei mir, dann kam mein ältester Bruder dazu, danach meine jüngere Schwester und so weiter. Schlussendlich waren wir alle ein mega harmonisches Powerteam, das in dieser Erweckung über die Landesgrenzen hinaus immer mehr durchgebrochen ist!

Doch dann kam der langersehnte Moment für Medien, Verfolger-Christen und Hasser: der Abfall meines Bruders – wenn auch nicht mit 18, sondern im Alter von 32 Jahren. Eines Tages stellten Schaulustige ihm die Frage: „An was glaubst du denn jetzt?“ Viele versuchten, ihn zum „richtigen Glauben“ zu bekehren. Doch mein Bruder wies sie alle auf einmal hart ab und zitierte Albert Camus, einen französischen Schriftsteller, Philosophen und Journalisten des 20. Jahrhunderts: „Wer aus der Welt des HEILIGEN austritt, tritt automatisch in die Welt der Revolte ein.“ Mein grosser Bruder bekannte sich vor der ganzen Welt zur „Revolte“, die ein ganz toller „Religions-Ersatz“ sei. Eine Revolte ist laut Google „ein gewaltsamer Aufstand, Aufruhr oder Aufbegehren gegen Autoritäten oder Regierungen; offener Widerstand, Rebellion, oft meuterisch oder unorganisiert.“ Dieser Philosoph hat den Nagel also wirklich auf den Kopf getroffen! Wer die „Welt des Heiligen“ wirklich berührt hat, wer es kennt, von Gott ausgelebt zu werden und dieses tiefste aller Geheimnisse gelebt hat, für den bleibt nach dem Austritt nur noch die Revolte, die aktive Auflehnung dagegen. Man muss das Gegenteil von allem vertreten, wofür man früher überzeugt geeifert hat. So war es beim herrlichen Engel Luzifer (wie in Hesekiel 28 beschrieben), und genauso ist es bei unserer damals grössten Säule in unserem Dienst geschehen. Keiner war erleuchteter, keiner sah es klarer, keiner war „besser drauf“, um uns auf die Spur zu helfen, wenn wir die Wirklichkeit verlassen hatten. Man lese nur sämtliche seiner Rundbriefartikel, man höre sich seine früheren Reden und Lieder auf sasek.tv an, seine Motivationsaufrufe, seine früheren Filme und Werke … Dass seine jetzigen Werke und Worte das genaue Gegenteil von dem propagieren, was wir früher gemeinsam anstrebten, ist die logische Folge seines Abfalls. Ich zitiere aus einer sogenannten „Wutrede“ von ihm: „Kämpfen für die Freiheit, kämpfen für die Demokratie. Das ist es, was es zu tun gilt. Wenn wir bestehen wollen, auch im Grossen, bin ich davon überzeugt, Russland, China, grosse Weltmächte fordern unser Konzept, unser europäisches Konzept der Freiheit heraus. Wenn wir nicht bereit sind, dafür zu kämpfen, werden wir es verlieren. Und darum sehe ich das auch in einem grösseren Kontext.“ Ein weiteres Zitat: „Wahre Freiheit und wirkliche Selbstbestimmung sind wertvolle Güter, um deren willen beinahe sämtliche Kriege dieses Planeten geführt wurden und werden.“ Tatsächlich hat sich schon ziemlich Vieles auf den Kopf gestellt! Plötzlich sind es nicht mehr die wenigen milliardenschweren „Teile und herrsche“-Kriegstreiber, die nachweislich beide Seiten eines Krieges finanzieren (www.kla.tv/kriegstreiberei). Jetzt sind es wohl doch ganze Länder, die verteufelt werden „müssen“! „Böööses Russland! Böööses China! Foooortschrittliches Europaaa! WIR müssen bereit sein zu KÄMPFEN!!“

Plötzlich bläst er in dasselbe Horn wie die Kriegstreiber-Medien, mit denen er ja auch händchenhaltend gegen seinen Vater herzieht, den er sogar in dieselbe Reihe mit Mao Zedong stellt – einem Massenmörder. Mein Vater sei ein Demokratie-Hasser, das sei ja die grösste Gefahr. Dass dies eine Lüge ist, weiss jeder, der Papas Dienst kennt. Aber ich zitiere doch noch ganz kurz meinen Vater: „Wir sind in keinem Ansatz Feinde der Demokratie. Wer dagegen versucht, jene Geheimbundmächte offenzulegen – und zwar die, die in diktatorischer Manier unsere Demokratien unterwandert haben – der wird von ihnen umgehend als Demokratiefeind verschrien.“ (Krake im Staatsgewand, www.kla.tv/27396) „Sie (Geheimbünde) zerstören unsere Demokratien.“ (Welt im Netz der Freimaurer, www.kla.tv/28269)

Dass mein Bruder lügt wie der Teufel selbst, lässt sich anhand seiner Aussagen leicht belegen. So erzählt er beispielsweise, er habe im Geheimen seine Flucht planen müssen, um es endlich zu „schaffen“, sein Elternhaus zu verlassen. Anders wäre es nicht gegangen. Dramatisch schildert er seine sogenannte „Flucht“. Autsch! Dabei hat er meine Eltern ja selbst davon überzeugt, dass er unbedingt in dieses Hilfswerk einsteigen und seinen Beruf dafür aufgeben möchte! Das hat ihm niemand befohlen. Er hat es auch von den Bühnen herunter erzählt, dass Papa ihm immer gesagt hat, er solle den Weg gehen, den er selbst im Herzen habe.

Hier ein Zitat aus einem Rundbriefartikel meines Bruders von damals, Juli 2004: „Klar und deutlich spürte ich, wie der Herr mich ansprach: Simon, dein nächster Schritt ist der vollzeitliche Einstieg in dieses Werk. Mir schossen die Tränen in die Augen. Hatte ich mir nicht genau dieses grüne Licht so sehr gewünscht …“ April 2008: „Mit 19 Jahren bekam ich die Gelegenheit, in den vollzeitlichen Dienst bei meinem Vater einzusteigen, mein Kindheitstraum hatte sich erfüllt. … ‚Du musst rein gar nichts! Du bist jetzt 23 und hast die besten Jahre vor dir. Du darfst entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.‘ Ich fühlte mich innerlich total frei. Ich wusste: Ich lebe nur einmal, und ich möchte bewusst so leben, wie ich leben werde.“ Oktober 2010: „Glücklicherweise habe ich überdurchschnittlich reife Eltern, die mir vorgelebt haben, was die Zukunft meint. Es wäre für mich nie eine Kunst gewesen, von zu Hause wegzulaufen und eine eigene Sache zu starten. Doch weil ich nicht von Gestern bin, übe ich mich in der wirklich meisterhaften Disziplin …“

Abschliessend kann ich sagen, dass ich in meinem Leben schon viele schlimme Dinge gesehen und gehört habe. Zuletzt bei den Recherchen für den Film „1024 Überlebende von ritueller Gewalt“ (www.kla.tv/39016, drei Mio. Aufrufe). Doch das Schlimmste, das ich je ansehen musste, ist der Abfall meines eigenen Bruders, die Verdrehung eines erleuchteten Geistes. Bitte schaut Euch die Videos auf Sasek.TV an, in denen Ihr seht, wie mein Bruder vorher war (zwei kleine Kostproben: www.sasek.tv/de/erziehe/oratorium/12/true | www.kla.tv/6010). Lasst Euch keinesfalls dazu hinreissen, die verdrehten Lügen anzuhören oder anzuschauen, die dabei herauskommen, wenn man sich gegen einen Lichtträger Gottes auflehnt. Es ist über die Massen befleckend und wie eine Seuche sogar ansteckend. Ständig verlieren wir Leute, weil sie diesen hinterhältigen, verleumderischen Lügen auf den Leim gehen. Ich stopfe dann jeweils die Löcher, die entstehen, wenn sich weitere Menschen dieser „Verleumder-Rotte“ anschliessen. Daher möchte ich heute dieses eine Mal Stellung dazu nehmen.

Eines ist klar: Wenn Du Dich einmal gegen die Wahrheit stellst und nicht umkehrst davon, musst Du immer mehr der Macht der Lüge unterliegen. Wenn Du Dich einmal gegen das Licht stellst und nicht umkehrst davon, musst Du Dich immer mehr in die Welt der Finsternis begeben. Wenn Du den Baum des Lebens verlässt, gibt es als Alternative nur noch den Baum der Erkenntnis. Dazwischen gibt es nichts.

Danke für Eure Treue dem Frieden, der Wahrheit und dem Leben gegenüber!

Ich liebe Euch!

Eure Lois

Teilen Sie diesen Artikel