!Die Wut! – Sulamith (35 J.)
Panorama-Nachrichten – August 2026
Kaum zu glauben, schon wieder haben die Kinder ein Schuljahr erfolgreich abgeschlossen. Die Szene wiederholt sich jährlich: Am letzten Schultag kommen alle Kinder mit ihren vollgepackten Rucksäcken nach Hause. Dann wird Heft um Heft und Buch um Buch herausgezogen und zusammen mit diversen kreativen Werken aufgetürmt. Meistens nehmen wir uns dann irgendwann ein Zeitfenster, in dem die Kinder uns Eltern all ihre Werke präsentieren können, bevor das Material dann auf den Dachboden wandert.
Diesmal zog ich aus dem ganzen Haufen ein schön eingefasstes Heftchen heraus und blätterte ein wenig darin herum. Es war das Ethik-Heftchen von Kosima. Mein Auge blieb bei einer farbig gestalteten Seite hängen. Die Überschrift lautete „!Die Wut!“. „Schön“, dachte ich mir, „da lernen die Kinder, wie man mit der Wut umgeht.“ Unter der Überschrift waren neun Kinder mit Sprechblasen abgebildet, in denen sie erzählen, wie sie mit der Wut umgehen. Da sagt z. B. der Mats Kölle: „Ich baue mir aus einem Karton eine Zielscheibe und dann stelle ich mir den vor, den ich nicht mag und werfe mit spitzen Scheren da drauf.“ Oder ein Mädchen mit Down-Syndrom meint: „Also ich brülle dann meistens draussen, und wenn ich drinnen bin, höre ich Musik oder ich male.“ Tobias erzählt: „Wenn ich richtig sauer bin, dann muss ich irgendwas zerstören. Ich will irgendwas zu Kleinholz verarbeiten, in die Luft sprengen oder abballern. In der Schule unterdrücke ich es, wenn ich wütend bin, weil die Hausordnung sehr streng ist. Dann beame ich mich in eine andere Welt.“
Okaaaaaaay … andere beschreiben noch, wie sie sich ablenken mit ihren Haustieren, etwas Süsses essen oder Ballerspiele am Computer spielen. Dies bringe sie wieder runter, wenn sie so „dermassen aggro“ drauf seien. Es gab in jener Lektion keine „Wertung“, ob das beschriebene Verhalten gut oder schlecht ist. Denn jeder gehe mit seiner Wut eben anders um. Als ich das las, musste ich aufpassen, dass ich selbst nicht auch noch „aggro“ werde .ࣣ Wie sähe unsere Welt aus, wenn jeder einfach ungeniert seiner Wut Raum gäbe? Was, wenn das Ballerspiel am Computer nicht mehr ausreicht, um seinen Aggro-Zustand loszuwerden? Ja, dann werden wir wohl auch volles Verständnis für künftige Amokläufer haben müssen – denn sie sollen ihre Wut ja irgendwie loswerden. Und was die Folgen sind, wenn bei jedem Problem etwas Süsses her muss, sollte uns auch bekannt sein. Da lerne ich doch lieber ethisches Verhalten in der OCG-Akademie. Mein Vater, Ivo Sasek, hat über 40 Jahre hinweg tausende Menschen erfolgreich rehabilitiert und gesellschaftsfähig gemacht. Alle Erkenntnisse sind in der OCG-Akademie gebündelt zusammengefasst. Da lernt man beispielsweise, wie man in schweren Situationen, statt in Wut zu geraten, erst einmal von Herzen DANKE sagen kann, wie man sich eben nicht aufregt und dadurch unglaubliche Segensströme erfährt. (Wenn Du noch keinen Zugriff auf die OCG-Akademie hast, dann lies stattdessen
zu diesem Thema das Buchkapitel „Danksagung des Glaubens“ aus dem Buch „Lehre mich Herr“.)
Dazu habe ich ein praktisches Beispiel aus jüngster Vergangenheit. Unsere zweitkleinste Tochter Letizia (vier Jahre) bekam das mit der Toilette noch nicht hin. Sie trug ganztags Windeln und jeder Versuch, trocken zu werden, scheiterte kläglich. Da es ihr mit den Windeln auch nicht mehr wohl war, zog sie diese immer wieder aus und dementsprechend oft war ich am Bodenwischen. Meist in den ungünstigsten Momenten, mit Vorliebe beim Kochen oder beim Essen, passierte es. Dann war es wieder soweit, als ich gefühlt an drei Orten gleichzeitig sein sollte, und es schon zum dritten Mal an jenem Tag auf den Boden plätscherte. Da kam ich ans Ende meine Kräfte. Würde ich nach dem Leitfaden der Ethik-Lektion handeln, würde ich wohl rumschreien oder den Ärger meiner Tochter zu spüren geben … Wie übel wäre das denn?! In der OCG habe ich etwas anderes gelernt. Ich muss zugeben, in dieser Situation wurde es mir zu viel und ich musste weinen. Aber es ging nicht lange, kaum hatte ich Augen und Boden gewischt, kam in mir wieder dieser dankbare Glaube hoch! Ich hielt meine Hände zum Himmel und sagte: „HERR, ich werde DICH noch preisen über alle Wunder, die Du an uns tun wirst! Auch mit dem Trocken-Werden!“ Es kam so eine Freude in mir auf, nicht den Mut zu verlieren und zu glauben, dass es geht. Dann geschah das Unfassbare. Es verging kaum eine Woche und ich brachte Letizia wie gewohnt zur Toilette. Sofort begann es nun am rechten Ort zu plätschern und ich konnte es kaum fassen! Was zuvor unmöglich schien, ist plötzlich möglich geworden. Letizia und ich jubeln jedes Mal. Es ist eine grosse Freude für die ganze Familie! Sie ist nun seit fast einem Monat trocken! Oft auch schon nachts. Halleluja!
Was man in der OCG lernt, sind nicht nur philosophische Gedankengebäude vom grünen Tisch, die in der Praxis dann doch nicht verhalten. Ich erlebe es in der Praxis so, dass alles, was ich von diesem Dienst höre und umsetze, auch tatsächlich funktioniert! Besonders in den Momenten, wo man scheinbar am Ende ist. So erlebe ich täglich Kraft aus der Schwachheit und Auferstehung aus jedem „Tod“. Ich bin mir sicher, dass es nicht nur bei uns funktioniert, sondern auch bei Dir!
Liebe Grüße
Sulamith
Durch die OCG-Akademie besteht für die gesamte Weltöffentlichkeit die Möglichkeit, in das über Jahrzehnte aufgebaute Insiderwissen aus Ivo Saseks Lehren einzutauchen. Falls auch Du Zugang zu diesen Akademie-Kursen erhalten möchtest, kannst Du Dich gerne unter www.akademie.ocg.life/ für einen Kurs anmelden oder Du meldest Dich bei Deiner Kontaktperson oder beim Rundbrief-Impressum. Anschliessend wirst Du von einer Person aus Deiner Nähe kontaktiert und erhältst die Zugangsdaten zum Online-Kurs.













