Junior-Ölbaum – Februar 2020

Herrlichkeit steigern an der Basis
Rundbriefbeitrag von Ruth-Elpida, 20 J.

So schnell wie ich die Treppenstufen abwärts rannte, rannte ich sie wieder hoch! Ich konnte nicht anders, als meinen Kopf kurz in Mamas Büro zu strecken und ihr zu sagen: ,,Mama, ich fühle mich wie ein neuer Mensch! Ich habe wieder voll Lebensfreude bekommen! Geht’s Dir auch so?“ Sie freute sich natürlich darüber sehr! Aber warum ging es mir so gut?

Ich erzähle Euch mal ein bisschen: In der Vorbereitungszeit auf die dreitägige Jahreskonferenz, Ende Dezember 2019, überrollte mich so einiges. Nebst der Doppelhoch-zeit meiner beiden Geschwister und meinen Bühnen-Auftritten über die Tage hinweg, hatte ich noch ein paar andere Aufgaben. Ich hatte vor, während und nach den Konferenztagen eine Infrastruktur zu halten für die 140 Auslandsgäste und die anderen Gäste in Walzenhausen, das heisst: Planung des Personentransfers, Verpflegung, Herberge usw. usf. Es waren gefühlt eine Million Details, die ich als Hauptverantwortliche zusammen mit meinem Infrastruktur-Team zu beachten hatte. Wie ich es schon so oft machte, sagte ich zu mir: ,,Es ist jetzt gerade eben eine strenge Zeit. Also: Kopf RUNTER, Augen ZU und DURCH!! Das kriegen wir schon geschaukelt!“ Wir haben es auch hingekriegt, aber im Nachhinein musste ich feststellen, dass ich viel zu viel alleine durchgewühlt habe. Die „Herrlichkeit“ hat sich deswegen nicht gesteigert!

Was Papa aber an dieser Konferenz in der Botschaft ,,Vollzug bis zur Rekordatio“ sagte, hat echt Verheissung: ,,Ich kann mein Herrlichkeitspotential immerzu steigern!“ Nach dieser intensiven Zeit tauschte ich mich mit meinem Team über die vergangenen Wirkungen aus. Daraus schälten wir ein Rhema heraus, für die nächste Etappe: ,,ZUSAMMEN die Herrlichkeit steigern an der Basis! Dort wo Mangel ist, gehen wir als SCHWARM hin und helfen einander. Wir gleichen Mangel und Überfluss aus und trainieren unser Schwarmfeeling!“ Coolerweise legten wir als OCG zu diesem Zeitpunkt auch gerade den Fokus darauf, all die Basis-Anliegen ins Visier zu nehmen, und dabei als Familien mit diesen „Schwarm-Aktionen“ tiefer in die Einsheit zu gelangen …

Und so sieht es nun in der Praxis aus:

– Boasa und ich richteten (als „geschrumpfte“ Zimmergemeinschaft 🙂 ) unser ganzes Zimmer komplett neu ein. Als kleiner Familienschwarm bauten wir die neuen Möbel auf, was übrigens voll Spass machte 🙂 . (Wir bekamen dazu sogar wunderschöne Sachen geschenkt, die andere nicht mehr brauchten!) Was mich überforderte, z.B. die Lampe zu montieren, nahm mir mein Bruder ab. In kürzester Zeit war unser Zimmer wie neu und es war richtig Feeling zwischen uns allen!

– Jan-Henoch braucht jetzt nicht mehr jeden Morgen um 4:30 Uhr die Holzheizung anzuschmeissen, denn jeder von unserem jungen Team hat sich einen Tag als Heizungs-Verantwortung geschnappt. So hat jeder einmal das Vorrecht, tagsüber wie eine geräucherte Wurst durchs Haus zu laufen 🙂 !

– Selbst die Hofstatt mit den teils sehr chaotischen Lagerräumen ist nicht mehr einfach nur ,,Max’s Problem“ – NEIN! Es ist UNSER Problem! So lösen wir als Schwarm, Schritt für Schritt, einen Berg nach dem anderen in Luft auf und steigern zusammen die Herrlichkeit an der Basis! Das macht unglaublich Spass! Wir werden dadurch alle sehr zusammengeführt und spüren uns gegenseitig!! Ich sehe mehr denn je, dass SO der Organismus funktioniert! Jeder hat eine Gabe und jeder hat seine Kapazität an Kraft. Da sind wir einander die perfekte Ergänzung. Wie herrlich, wenn man sich ergänzen lassen kann und selber eine Ergänzung ist für sein Umfeld! Das hat mich so geflasht und hat neue Lebensqualität gegeben. Ich BRAUCHE Dich und Du brauchst mich 🙂 ! Das ist einfach Lebensfreude pur!

Herzlichst

Ruth

P.S.: An einem Abend stand dann auf meinem Schreibtisch ein neues Duschgel mit der Aufschrift: ,,Lebensfreude“ 🙂 Das war ein liebes Grüsschen von Mama ♥

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