Panorama-Nachrichten – Oktober 2020

Ohne Turbo ans Ziel
Rundbriefbeitrag von Sulamith, 29 J.

Kürzlich fuhren wir frohen Mutes aus unserem Urlaub nach Hause. Kurz vor dem Überqueren des Schweizer Alpenübergangs verabschiedete sich der Turbolader unseres Autos. Der kleinste Hügel brachte unser vollgepacktes Auto mächtig ins Schwitzen. Ratlos machten wir daher immer wieder Halt. Wir sahen keinen Weg, in diesem Zustand den steilen Anstieg zu bewältigen und entschieden uns, den Pannendienst zu rufen und uns „geschlagen zu geben“. Aber der Gedanke, sich mit fünf Kindern abschleppen zu lassen, mit dem damit verbundenen Aufwand, drückte uns noch restlos in den Boden. Ratlos beteten wir in der Erwartung auf ein aktuelles Rhema[1] Gottes. Dann betete unsere kleine Tochter Kosima (3 J.): „Danke Jesus, dass das Auto jetzt kaputt ist und wir es auch nicht flicken (= reparieren) können und dass wir jetzt einfach weiterfahren können.“ 🙂 In diesem Gebet konnten wir mit einem Mal Gott hören und empfingen Glauben einfach weiterzufahren 🙂 . Dann befuhren wir den Anstieg, mit unseren sagenhaften 30-50 km/h. Es war eine totale Ruhe und Entspanntheit da. Es war übernatürlich, dass wir nicht ein Auto aufhalten mussten, denn die Strassen waren „plötzlich“ so breit wie noch nie und die Strecke gefühlt noch nie so kurz. Am Ende gab es sogar noch ein Schneckenrennen mit einem noch langsameren Bus. Wir kamen wohl und „entschleunigt“ zu Hause an 🙂 .

Mit diesem Erlebnis möchte ich Dir etwas näherbringen. Wie kann man in jeder Situation erkennen, was man tun soll? Täglich häufen sich die Herausforderungen und nie ist die eine Situation gleich wie die andere. Genau darüber predigte mein Vater an der letzten Online-Konferenz, dass Gott eben auch nie (!) gleich ist. Gott ist immer wieder anders – als Prinzip! Wir dürfen uns jeden Moment auf Seine Wirkungen konzentrieren und erfahren, was Er gerade jetzt in dieser Situation tut. Die Wirkungen Gottes lehren uns den ganzen Weg und man kann Ihn niemals zementieren. Wir spüren über einer Sache, dass es sogar gegen den Verstand „hoch geht“ (z.B. einfach weiterzufahren) und über etwas anderem, wie es „runter geht“ und schwer wird. Dieses „Hoch und Runter des Geistes“ führt uns durch das ganze Leben hindurch! Bei einer „nächsten Panne“ gilt es, genauso wieder stehen zu bleiben. Vielleicht wirkt da genau das Gegenteil und die Kraft ist da, den Pannendienst zu rufen.

Dies ist so ein spannendes Leben. Auch im Alltag mit unseren kleinen Kindern ist kein Tag gleich wie der andere. Es gilt von Moment zu Moment Seine Wirkungen neu abzupassen. Schon so oft habe ich erlebt, dass sobald ich nur schon den Vorsatz ins Auge fasste, kurz stehen zu bleiben und zu empfangen, wie Gott diese Situation meistert, da fiel mir die Antwort schon in den Schoss. So wird das, was mich gerade noch masslos überforderte, plötzlich kinderleicht. Ist das nicht wunderbar?

Willst Du mit uns diesen spannenden Weg gehen? Schau Dir doch zur Vertiefung die in Teilen bereits online verfügbare Botschaft „Aufbruch der Neuen Welt – und ihre Phänomene“ (1. Teil: www.ocg.life/aufbruchneuewelt-teil1 und 2. Teil: www.ocg.life/aufbruchneuewelt-teil2) an und nimm mit uns Kontakt auf.

Alles Liebe

Sulamith

[1] Aktuelles Reden Gottes hinein in die momentane Situation

Mehr Rundbriefe: