Panorama-Nachrichten – Dezember 2019

Das Training zur Pirouette
Rundbriefbeitrag von Andreas, 33 J.

Kurz vor Unterrichtsbeginn huscht noch schnell eine Schülerin an mir vorbei in das Schulzimmer. Aus ihrer hinteren Hosentasche ragt zur Hälfte ihr grosses Smartphone heraus. Ich nutze diese Gelegenheit, meinen Biologieunterricht mit der Frage an diese Schülerin zu beginnen, ob sie einmal Kinder haben möchte. Nachdem sie das bejaht hat, erkläre ich, dass dies durchaus für viele der Mädchen in zehn Jahren, wenn dann dieser Wunsch aufkommt, leider nicht mehr möglich sein wird, da sie über Jahre hinweg ihren Unterleib mit Mikrowellen dauerbestrahlt haben. Nach einem kurzen Vortrag von mir zur abnehmenden Spermienqualität bei Jungen und Männern und zunehmenden Unfruchtbarkeit bei Frauen aufgrund von Mobilfunk nehmen die Schüler/innen betroffen ihr Smartphone aus der Hosentasche und schalten es aus.

Mit diesem kurzen Vortrag an meine 15/16-jährigen Schüler berührte ich nur eine der vielen Gefahren, welche im Zusammenhang mit Mobil-funk stehen. Umfassender durfte ich mit mehreren anderen Referenten an sogenannten „5G-Abenden“ unsere Mitmenschen informieren. An einem Abend kamen sogar über 650 interessierte Gäste. Schon bevor der Abend begann, publizierte ein Sprecher der Mobilfunkindustrie online eine abwertende Stellungnahme zu diesem Abend. Der Inhalt war nichts Neues. Die Mobilfunkindustrie leugnet jegliche Gefahren durch Mobilfunkstrahlung und verbirgt sich immer wieder hinter dem Argument, dass die Grenzwerte eingehalten würden und unterhalb der Grenzwerte alles absolut unbedenklich sei. Der Grenzwert wurde jedoch von einem industrienahen, privaten Verein (ICNIRP) festgelegt und soll uns vor einer Gewebeerwärmung um 1°C aufgrund von Mikrowellenstrahlung schützen. All die Effekte, welche in 10.000en Studien nachgewiesen wurden wie z.B. die Veränderung des Blutbildes, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen von Hirnzellen, DNA-Doppelstrangbrüche (Vorstufe von Krebs) u.v.m. sind jedoch alles biologische Effekte, welche nicht durch eine erhöhte Gewebetemperatur zustande kommen. Demnach handelt es sich bei dem Grenzwert-Argument um eine klare Täuschung.

Mit der Begründung der Netzüberlastung der 4. Mobilfunkgeneration (LTE) soll nun die 5. Mobilfunkgeneration, kurz 5G, eingeführt werden. Auch das ist eine Täuschung. Würde man über die Medien ausreichend die Gefahren des Mobilfunks aufzeigen und gleichzeitig die Nutzung und den Ausbau des Glasfasernetzes forcieren, wäre die Netzüberlastung sicher bald vom Tisch. Doch auf diese Weise würden die Gewinne der Mobilfunkindustrie zurückgehen und das kann auch z.B. dem Schweizerischen Bund nicht gefallen, denn dieser verdient als Hauptak-tionär sehr gutes Geld an diesem Geschäft.

Mit 5G wird es zu einer weiteren drastischen Zunahme der Strahlenbe-lastung kommen, denn die neuen 5G-Sendeanlagen haben statt nur ei-ner Strahlenkeule (4G) nun 64 oder noch mehr Strahlenkeulen. Zudem müssen aufgrund der noch kleineren Wellenlänge der 5G-Strahlung weit mehr Antennen in sehr kleinen Abständen von ca. 100 m (!) gebaut werden, welche dann fast jede Fassade einzeln bestrahlen. (Das bedeutet 10.000e Antennen mehr.) Was ebenso wichtig ist für die Industrie, denn mit immer mehr smarten Geräten in smarten Haushalten sollen bald auf einer Fläche von 1 km2 über 1 Mio. Geräte miteinander kommunizieren (dies ermöglicht übrigens die Totalüberwachung). Der Mensch ist dann nicht mehr nötig und wird dann möglicherweise bald schon durch die hohe Strahlung „ausgeschaltet“. Genauso ergeht es aktuell nämlich bereits den Bäumen und Bienen an Orten, wo erste 5G-Antennen installiert wurden. (siehe www.kla.tv/15151)

Und wer haftet dann für das ganze Desaster? Niemand! Man höre und staune: Die Mobilfunkindustrie hat sich so abgesichert, dass gar keine Haftungsansprüche ihr gegenüber gemacht werden können. Also fallen jegliche Kosten für all die Therapien und Schäden einmal mehr auf die armen Bürger zurück. Da uns hier niemand hilft, müssen wir als Volk selbst aktiv werden. Das muss sich ändern! Die Schweizer Leser können aktiv werden, indem sie den beiliegenden Initiativbogen zur „Mobilfunkhaftungsinitiative“ nicht nur selbst unterschreiben, sondern gleich möglichst viele weitere Unterschriften sammeln. Alle anderen Leser können ebenso aktiv werden, z.B. durch Beteiligung an Aktionen zur Aufklärung der Mobilfunkproblematik und zur Verhinderung von 5G. Es ist Zeit, nicht nur 5G den Riegel vorzuschieben, sondern die gesamte Mobilfunktechnologie zu beseitigen, damit gesunde Alternativen gefunden werden können.

Danke, dass Ihr mithelft, die weitere smarte Zerstörung der Volksgesundheit zu stoppen.

euer Andreas

PS: Mehr Informationen über Mobilfunk und 5G gibt es auf: www.kla.tv/5G-mobilfunk

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