Panorama-Nachrichten – September 2019

Stimmung in der „Bude“

Rundbriefbeitrag von Jan-Henoch, 24 J.

Ich arbeite gerade am Heizkreisverteiler in der Wohnung meiner Schwester Suli, um verschiedene aufgetretene Probleme bei der Heizung zu erforschen und zu eliminieren. Die kleine Tochter (Dana 4 J.) schaut mir gespannt über die Schultern und plaudert mit mir … 🙂 Als ich bei der technischen Installation nicht mehr weiter weiss, steht sie unerwartet auf und verschwindet … Kurz darauf kommt sie zurück und streckt mir ein Teil entgegen, das sie aus einer meiner Materialkisten, mit Dutzenden von verschiedenen Teilen rausgezogen hat. Ohne dass sie es weiss, zieht sie exakt das eine Werkstück raus, das genau die Lösung meines technischen Problems ist! J Geflasht und berührt sage ich zu ihr: „Dana! Das ist genau das, was ich jetzt brauche!“ Natürlich jubelten wir und freuten uns sehr über diese Führung des Herrn! Und so ging es dann weiter: Stiessen wir auf ein neues Problem, ermutigte mich Dana immer wieder mit erwartungsvollen und proklamativen Worten: „Jesus(!), duet eus hälfe!“ (Jesus, tut uns helfen!) „Ja, genau!“, bestätigte ich sie und erlebte dadurch ein Wunder nach dem andern, indem ich auf Zusammenhänge der Fehlfunktionen stiess. Konnte ich daraufhin wieder ein Problem lösen, sagte ich zu ihr: „Jesus, hät eus scho wieder ghulfe …!!!“ (Jesus, hat uns schon wieder geholfen …!!!) Daraufhin jubelte wieder die kleine Dana, hüpfte vor Freude und rief mit Händen in den Himmel gestreckt und Jubel im Herzen: „Jeeh, Jesus hät eus scho wieder ghulfe!“ Eine innigste Freude und Liebesbeziehung zu Jesus erfüllte unsere Herzen und brachte eine Hammer Stimmung in die Bude, die wir gerade auch mit ihren kleinen Schwestern feierten! 🙂 Der Herr öffnete mir dadurch neu die Augen, dass egal wie schwer die Situation auch zu scheinen vermag: Ich kann jeden Moment – wie Dana – mit Jesus feiern und IHM mit Freude und Begeisterung kindlich vertrauen, ohne auch nur ansatzweise an seiner Grösse und Macht zweifeln, verzagen oder den Glauben zu verlieren! Mein Vater predigte bei der letzten Schwarmpower-Konferenz im August folgendes darüber: Seht ihr, diese Beziehung, das Wissen um eine lebendige Person, das ist es, was diese lebendige Person will. Das ist ihr Ziel und gleichzeitig ihr Anfang. Dass wir es wissen, dass wir diese Liebe Gottes in uns, diese Möglichkeiten Gottes in uns vernehmen und diese Beziehung feiern.“ So nahm ich mir wieder bewusst Zeit, um diese Beziehung zu Jesus zu feiern und für alles zu ♥ DANKEN ♥, was Er Wunderbares gewirkt hat und am Wirken ist!

Eine kleine Kostprobe dazu:

Kürzlich stand ich erneut in der Militärmontur und musste mich für vier Wochen vom vollzeitlichen Dienst der OCG abmelden. Als es galt vollbepackt auf die kalte Marschierübung zu gehen, feierte ich mit Jesus diesen Moment und entschied mich, mit ganzem Herzen mitzumachen, auch wenn es mir etwas gegen den Strich ging. Exakt in dem Moment, erschallte es in der Unterkunft: „Ist Sasek hier?!“ Ich bekam unerwartet den Befehl, als die grosse Ausnahme (von über 100 Anwesenden) vor Ort zu bleiben, um dem Verantwortlichen der Kompanie zur Verfügung zu stehen. Dieser wünschte mir dann jedoch einen schönen Nachmittag :), da er selber weg musste! Was jene Vorgesetzte nicht wissen konnten, war: Dass ich gerade froh war, um diese Zeit, da ich gleichzeitig in grössten Projekten und Verantwortungen stand, die ich im vollzeitlichen Dienst der OCG tragen darf. Diese Szene wiederholte sich nicht nur einmal … 🙂 Während des Wiederholungskurses bekam ich sogar 2 Tage Urlaub, um gemeinsam mit meinem Schwager Stefan ein grosses Schwarmprojekt zu leiten und zu führen, bei dem wir mit vielen OCG-Geschwistern auf einem Dach unserer Liegenschaft eine Solaranlage (123m2) einbauten, welche Energie erzeugt mittels Sonnenenergie und das mit ca. 80 grossen Solarpaneels, inkl. Montagesystem, elek­trische Verdrahtung und Anschluss elektronischer Geräte usw.! Erfüllt und mit Jubel im Herzen rückte ich nach diesen 2 erhaltenen Urlaubstagen wieder bei der Armee ein, mit dem Unterschied, dass wir schwarmmässig mit 30-40 Personen, innert kürzester Zeit ein übernatürliches Projektziel erreichen und umsetzen konnten. Am Ende des organischen Projekttages jubelten wir alle vor Freude, da wir den Herrn als Schwarm in der Praxis erleben durften! Wieder zurück in der Armee wurde ich dann aber unverrückbar FIX eingeteilt auf die Wochenendwache, sodass ich für volle 2 Wochen – ohne Unterbruch – hätte bei der Armee bleiben müssen. Ich spürte, dass ich übers Wochenende nach Hause gehen muss, da einige Hürden auf mich warteten, was die Beglaubigung und Abnahmen der gebauten Solaranlage bei den Behörden betraf, da wir an Termine gebunden waren … Schlussendlich wirkte der Herr ein so krasses Wunder, dass ich anstatt vor Ort bleiben zu müssen, sogar noch vor allen anderen am Wochenende nach Hause gehen durfte! Mit Freude im Herzen, erlebte ich unglaubliche Wunder mit den Behörden und Instanzen bei der Abnahme der Solaranlage! Zudem konnte ich gleich noch mit meinen OCG-Spezialisten die nächsten wichtigen Projekte aufgleisen, visualisieren und entwickeln und den ganzen Sonntag mit meiner Familie verbringen! Während der Militärdienstzeit erlebte ich in den darauffolgenden Tagen, wie ein missionarisches Gespräch das andere ablöste und meine Kameraden begannen, mich „Chef“ zu nennen und nach Gesprächen tief gerührt zu sagen: „Weil GOTT in mir lebt, werde ich jetzt ein besserer Mensch!“ usw. usf. Kurzum: Ich erlebte unzählig viele schöne Begegnungen und Verwandlungen, die ich mit Jesus feiern durfte! Ja, dieses Feiern mit Jesus, diese Beziehung zu IHM bringt richtig Stimmung in die Bude! Zum Schluss jubelte mir noch die gesamte Kompanie zu, als ich vor allen gelobt, beschenkt und befördert wurde und das, obwohl ich so viel Zeit für den Dienst der OCG geschenkt bekam! 🙂 Das begeistert mich!

Es grüsst Dich feierlich,

Jan-Henoch

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