Verwandlung in Sein Bild – Von Stefanie (35 J.)
Panorama-Nachrichten – August 2026

Kürzlich habe ich den vierten Kurs der OCG-Akademie zum Thema „Veränderung“ durchlaufen. Viele dieser Kurse haben mich tief bewegt, aber kaum ein Thema hat mich so ergriffen wie „Veränderung und Verwandlung in Sein Bild“.

Gerade in diesen Tagen habe ich unseren Gott gelobt und gepriesen, dass ich Ihn als Gott der Verwandlung erleben darf – bei mir, in meiner Familie, in meinem Umfeld und in der gesamten OCG. Er lässt uns nicht dem Trugschluss verfallen, wir müssten Zeit unseres Lebens im Sumpf unseres gefallenen Wesens und Charakters sitzen bleiben. Möchtest Du von einem Verwandlungswunder lesen?

Unsere zweite Tochter Janice Levia (viereinhalb Jahre) ist ein liebenswertes, süßes und fleißiges Mädchen. Ich stellte jedoch fest, dass sie richtig bockig und wütend werden konnte, wenn etwas nicht so lief wie sie wollte. Doch Janices Art belastete nicht nur mich und den Rest der Familie, sondern vor allem sie selbst. Ich spürte, dass sie stark darunter litt und nach einem Wutanfall deprimiert über sich selbst in ein Loch der Unzufriedenheit und Selbstanklage fiel. So begann ich, mit Janice ihre Not anzugehen. Dazu besprach ich mit meiner Kinderschar morgens eine kindgerechte Nachbereitung einer internen Botschaft von der OCG-Jahreskonferenz 2024.

Wir sind diesen negativen Charakterzügen nicht schutzlos ausgeliefert, wie manche „Experten“ behaupten,

sondern können, wie Jesus es vorgelebt hat, alles scheinbar Angeborene und uns Quälende aus unserem Herzen und Leben rauswerfen. So wie es im nebenstehenden Bild aus der kindlichen Nachverdauung dargestellt wurde und Jesus es uns auch (unzählige Male?) demonstriert hat. [1]

Gleichsam die andere Seite dieser „Verwandlungs-Medaille“ ist das glaubende Aussprechen meiner wahren Beschaffenheit in Gott und das Fixieren, wie Gott in uns

ist und durch uns eine Situation bestreitet. So hatte es zuletzt mein Schwiegervater Ivo in der Botschaft „Unsichtbares Saatgut“ [2] erklärt.

„Der Teufel kämpft darum mit allen Mitteln gegen uns, dass wir diese geistlichen Wirklichkeiten nicht packen können. Darum werden wir von allen Seiten abgelenkt und auch angefochten, damit wir uns ständig nur auf das Sichtbare und vor Augen Liegende fixieren sollen. [Anm.: oder auf unsere Vergehen] Dass wir den Samen, den wir empfangen haben, außer Acht lassen, nicht mit ihm arbeiten. Die unsichtbaren bösen Mächte wissen eben ganz genau, was in 2. Kor. 3,18 [3] geschrieben steht. Dort wird uns enthüllt, dass, wenn wir unsere Blicke und unser Bewusstsein nur unabgelenkt auf die Herrlichkeiten und die Wesenszüge und Tugenden Gottes ausrichten, wir auf diesem Weg Kraft des Geistes in genau dasselbe Bild verwandelt werden − und zwar von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. So steht es dort. Verwandlungsprozesse, die existieren, ihr Lieben.“

In unserem Fall sah das so aus, dass ich morgens in meiner Gebetszeit für Janice betete und im Alltag das Gute in ihr besonders hervorhob: „Oh Janice, wie fleißig du bist. Schon beim ersten Mal hast du gehorcht und meinen Wunsch sogleich erfüllt! Das war aber jetzt Jesus in dir! Usw. usf.“ Ich schrieb ihr auch eine Karte zu ihrem Geburtstag, obwohl sie noch nicht lesen konnte, und segnete sie mit den Worten, dass sie mühelos wie ein Federchen durch die Luft schweben und mit Jesus mitließen könne … Diese Karte wünschte sie sich dann immer und immer wieder vorgelesen zu bekommen 🙂.

Eines Tages war es wieder so weit: Janice hatte sich verbockt und war wütend geworden. In aller Ruhe ermutigte ich sie, diesen Quälgeist nun selber rauszuwerfen. Ich wusste, dass keine Strafe der Welt zielführend sein könnte, sondern dass Janice erleben darf, wie sie ohne mein Dazutun über diesen bösen Quälgeist herrscht.

Was dann geschah, werde ich nie vergessen. Im einen Moment war Janice noch verbissen, bockig und wütend, doch plötzlich wurde es über ihr strahlend hell – wie der Einbruch der Sonne durch die Wolkendecke. Es war, als würde sie aus einem bösen Traum erwachen. Janice fiel mir sofort um den Hals, umklammerte mich, weinte und schluchzte und entschuldigte sich von ganzem Herzen für ihren „Austicker“. Ich war baff! So etwas hatte es noch nie gegeben!

Dass dieser Moment keine Einbildung oder Eintagsfliege gewesen sein konnte, zeigte sich in den kommenden Tagen: Janice kam mehrmals über mehrere Tage hinweg bitterlich schluchzend und weinend zu mir. Auf meine Nachfrage, was los sei, erzählte sie mir, dass der Teufel immer wieder auf ihre Schulter gekommen und ihr ins Ohr geflüstert habe, sie solle wieder böse sein.

Ich umarmte und tröstete sie und versicherte ihr, dass ihr weder ein Teufel noch ein böser Geist etwas anhaben könne, weil sie das Türchen fest verschlossen habe, und Jesus immer stärker sei. Ab diesem Moment war Janice ein verändertes Mädchen. Das versicherte mir auch ihre Schwester Tiffany (fünfeinhalb Jahre), die beim Spielen jeweils unter Janices Art gelitten und um des Friedens willen oft nachgegeben hatte.

Ja, ihr Sektenexperten, die ihr behauptet, es gäbe keine Veränderung, nur weil ihr die geistige bzw. geistliche Realität aus eurem Leben ausklammert, euch möchte ich Folgendes sagen: Nur weil ihr solche Verwandlungswunder nicht erlebt, heißt es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt! Ich lese nicht nur in der Bibel davon, sondern werde zu Hause und in der OCG laufend Zeuge von einem „Gott der Verwandlung“. Und ich glaube fest daran, dass ich und wir alle noch vollends in Sein Bild verwandelt werden.

Bist Du selbst verzweifelt und steckst fest? Möchtest Du den Gott der Verwandlung auch in Deinem Leben erleben? Dann empfehle ich Dir die Kurse der OCG-Akademie oder die Teilnahme an einem Praxistag. Hier kannst Du Dich anmelden: www.akademie.ocg.life/anmelden Vielleicht sehen wir uns schon bald … 🙂

Von Herzen

Deine Stefanie mit Janice

[1] Lukas 9,37-42: „Es begab sich aber am nächsten Tag, als sie von dem Berg herabkamen, da kam ihm eine grosse Menge entgegen. Und siehe, ein Mann aus der Menge rief: Meister, ich bitte dich, sieh doch nach meinem Sohn; denn er ist mein einziger Sohn. Siehe, ein Geist ergreift ihn, und plötzlich schreit er, und er reisst ihn hin und her, dass er Schaum vor dem Mund hat, und lässt kaum von ihm ab und reibt ihn ganz auf. Und ich habe deine Jünger gebeten, dass sie ihn austrieben, und sie konnten es nicht. Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein und euch erdulden? Bring deinen Sohn her! Und da er zu ihm kam, riss ihn der Dämon zu Boden und zerrte ihn hin und her. Jesus aber bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.“

Matthäus 9,32-33: „In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.“

[2] Freundestreffen vom 9.5.2026: https://www.ivo-sasek.ch/freundestreffen2026-teil1/

[3] 2. Korinther 3,18: „Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“

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