Panorama-Nachrichten – Februar 2021

Durch Offen- und Weich-Sein zu neuem Leben
Rundbriefbeitrag von Noemi, 31 J.

Ich durfte bis heute ja vier Geburten erleben. Jede Geburt war anders als die andere und einfach wieder ein absolut einzigartiges Erlebnis mit dem HERRN 🙂 ! Einfach wunderbar! Eines, was bei allen vier Geburten aber immer wieder aufs Neue ein bisschen gleich blieb, war mein Staunen, woher plötzlich diese unglaublichen Kräfte kamen, die in meinem Bauch arbeiteten. Manchmal fragte ich mich schon fast, ob diese Wehen nicht eher ein bisschen eine „Zumutung“ sind für uns Frauen … 🙂 Doch das half im Moment natürlich gar nichts 🙂 ! Was mir in den Wehen immer wieder neu sehr geholfen hat, war das Wissen: Diese Wehen MÜSSEN sein und sie sind sehr gut, damit alles in mir ganz weich werden und sich öffnen kann, damit – und das ist der Hauptgrund 🙂 – das Neue Leben, sprich mein KIND 🙂 hervor geboren werden kann 🙂 ! Wieso ich das erzähle?

Papa erklärte uns an der vergangenen Online-Jahreskonferenz anhand des Geburtsprozesses, was momentan weltweit mit uns abgeht. Er erklärte, dass auch die ganze Weltsituation und -entwicklung, in der wir stehen, eine Geburt ist. In meinen Worten zusammengefasst sagte er unter anderem, dass ALLES Böse und alles Übel, das uns begegnet (in welcher Form auch immer) Wehen sind, die wir BRAUCHEN, damit auch in uns alles weich und offen werden kann, damit dadurch unsere Gottessohnschaft, das göttliche/übernatürliche SEIN und somit die neue Welt IN uns und DURCH uns hervor geboren werden kann! Also ist auch alles Böse, das momentan immer mehr zunimmt und sich übel in uns anfühlt, keine „Zumutung“ für uns oder gar ein „Unfall“, sondern einzig „Mittel zum Zweck“, um dieses Neue hervorzubringen. Das hat mich sehr ermutigt und so vieles erklärt, was mich vorhin irgendwie verwirrt hatte.

Gerne möchte ich Euch nun erzählen, wie ich diesen „Geburtsprozess“, begonnen in der kleinsten Praxis zu Hause, im Alltag z.B. erlebe und verstehe.

  • Ganz grundsätzlich: Wenn ich mich z.B. rechtfertige und erkläre bei Korrekturen, dann „widerstehe“ ich eigentlich dieser „Wehe“, die an mich rankommt,
    🙂 anstelle mich ÖFFNEN zu lassen, WEICH zu sein darin, hinzuhören, es an mich ran zu lassen … denn erst dadurch kann das NEUE in mir hervor geboren und sichtbar werden!
  • Wenn sich mein Herz z.B. bei einem Unfrieden zwischen den Kindern schnell zusammenzieht und sich verschliessen will gegen die Unruhe, dann „verkrampfe“ ich mich in der „Wehe“ und verlangsame eher noch den Prozess der „Geburt“ z.B. des liebevollen Umgangs;
    🙂 anstatt „weich“, entspannt, offen und fröhlich zu sein inmitten der Drücke das Alltags, weil durch mein Offen- und Entspannt-Sein alles Neue erst wirklich hervor geboren werden kann (z.B. neue Ideen, Anpassungen, Impulse im Umgang mit den Kindern usw.).
  • Wenn schlussendlich doch mein Umfeld massgeblich daran „schuld“ ist, dass meine Situation so ist wie sie gerade ist, dann „sträube“ ich mich eigentlich gegen die „Wehe“,
    🙂 statt die Drücke an mich ranzulassen, mich zu öffnen, weich zu werden darin und zu sehen: Ich BRAUCHE diese Drücke, ich brauche genau mein Umfeld, so wie es ist, damit SEIN göttliches/übernatürliches SEIN, die Gottessohnschaft und neue Welt in mir und durch mich hervor geboren werden können.
  • Wenn ich Unglauben Raum gebe oder den Mut verliere – warum auch immer – dann fixiere ich eigentlich nur noch die „Wehe“, wie „schlimm“ sie ist und verliere dabei alle Kraft,
    🙂 statt mit geöffnetem, weichem Herzen unverwandt auf den HERRN zu schauen und ALLE Kraft und ALLES Vermögen, auch für diese Situation, allein aus IHM zu nehmen! ER in mir schafft es, durchzugehen, dranzubleiben, nicht aufzugeben, bis das NEUE in mir und durch mich hervorgekommen ist!

… Und so weiter 🙂 !

Ich hoffe, es hilft auch Dir in Deinem Alltag ganz weich, offen, entspannt und fröhlich zu werden/zu sein 🙂 und alle Kraft für diese weltweite Herausgeburt der Gottessohnschaft und der neuen Welt in uns und durch uns – im Kleinen wie im Grossen – ganz aus IHM zu nehmen!

Von Herzen

deine Noemi

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