Richtige Fragen stellen – Von Stefan & Noemi (36J.)
Panorama Nachrichten – Juni 2026
Wir hatten diesen März ein sogenanntes „Resonanz-Treffen“ als OCG. Wir stellten uns verschiedenen Themen, die uns in unserer Aufklärungs-Arbeit beschäftigen. Wir nahmen uns Zeit, gemeinsam auf „Resonanz“ zu gehen, um zu sehen, wie wir uns in gewissen Themen positionieren sollen als Kla.TV. Es wird nämlich einiges in gewissen Aufklärungs-Bewegungen sehr kontrovers betrachtet und diskutiert. Es gibt Lager, wo jede Seite sehr stark überzeugt ist von der eigenen Meinung. Im gegenseitigen „Sich-überzeugen-Wollen“ mit immer noch besseren Argumenten und „eindeutigeren Beweisen“, fliegen dann teilweise richtig die Fetzen – von beiden Seiten – bis hin zur gegenseitigen Beleidigung und Spaltung. Dies geschieht, obwohl wir eigentlich alle an den genau gleichen Dingen in dieser Welt leiden. Wir stehen alle an der genau gleichen Front, um die grossen Verbrechen, die gegen die Menschheit begangen worden sind und begangen werden, gemeinsam aufdecken zu können und ans Licht zu bringen. Auf welche Seite der verschiedenen Streitpunkte sollten wir uns nun als Kla.TV stellen? Wie gehen wir mit diesem Spaltungspotential auch in unserer Mitte um? Das war das Thema des Tages.
Papa legte dann eine unfassbar weise und geniale Grundlage zum Start des Tages, dass uns nur noch „die Kinnlade runterfiel“. Er zeigte, wie schon damals bei Jesus die Jünger stets auf richtige Antworten aus waren – z. B. „Wann kommt das Reich Gottes?!“ – anstatt auf das „Übergeordnete“, zum Beispiel dass die Kraft Gottes zunimmt in ihrer Mitte. Papa zeigte, dass auch wir heute so geprägt sind, dass wir in allen Themen und Fragen nach immer noch besseren und noch richtigeren Antworten suchen. Doch was ist die Frucht davon? → Wir dividieren uns damit gegenseitig immer mehr auseinander, weil jede Partei mit immer noch besseren Antworten und Argumenten versucht, die andere Partei zu überzeugen. So ist die Spaltung vorprogrammiert . Doch was ist der Lösungsweg darin?
Papa stellte zum Anfang den Grundsatz in die Mitte: Auch über allen spalterischen ANTWORTEN existieren ÜBERGEORDNETE, uns VEREINIGENDE FRAGEN. Und: Das gemeinsame Festhalten an den richtigen Fragen ist der Schlüssel zum weltweiten, gemeinschaftlichen Durchbruch. Er zeigte, dass Gott uns dahingehend schulen möchte, dass wir die richtigen Fragen stellen lernen, weil es in jedem Lebensgebiet uns vereinigende, übergeordnete Fragen gibt! Genau das erlebten wir dann an diesem Tag. Wir wurden miteinander geschult, in jedem einzelnen Themenbereich die übergeordneten Fragen zu entdecken. Auf einmal war es keine Frage mehr: Hat jetzt dieser oder jener Recht? Sondern wir waren vereinigt in der Sicht der übergeordneten Fragen.
Das war sehr eindrücklich und tief bewegend! Wenn Du einige, solche gemeinsam entwickelten Fragen sehen möchtest, kannst Du Dir gerne das Lied von Stephan Ph. anschauen, welches er mit der Bühler-Band am Freundestreffen vorgeführt hat. (www.kla.tv/41275)
Hier vorab zwei Kostproben von Fragen, dass Du es Dir ein bisschen vorstellen kannst :
Dass dieses Prinzip nicht nur in der Aufklärung gilt, sondern auch in jedem Bereich des sonstigen Lebens, möchten wir Euch kurz erzählen.
Im Alltagsleben mit fünf Kindern (zwei bis neun Jahre) kommt man immer wieder zu diesen Momenten, wo man geneigt ist, auch bei den Kindern immer bessere Antworten zu geben oder zu suchen; z. B. „Warum hast du das und das gemacht?“, „Sagst du wirklich die Wahrheit?“, „Stimmt es, was der und der über dich erzählt hat?“ usw. Dabei ist der Fokus schnell auf der ANTWORT – wir wollen wissen, WIE ES WIRKLICH IST. Dieses Treffen hat daher auch sehr in unseren Umgang mit den Kindern hineingesprochen . Uns kam in den Sinn, dass auch Papa und Mama uns früher immer wieder die „richtigen Fragen“ gestellt hatten. Diese Fragen trieben uns näher zum HERRN hin. Genauso erleben auch wir den Segen, wenn es uns gelingt, den Fokus auf die „richtigen“ und „übergeordneten“ FRAGEN zu legen und nicht in erster Linie auf „Antworten“ der Kinder oder auf noch bessere Erklärungen von unserer Seite her. Dann heisst es z. B. nicht einfach nur: „Hast du das oder jenes gemacht?“ (à Hier ist der Fokus auf der „richtigen“ Antwort.) Sondern z. B.: „Warum reagierst du jedes Mal so komisch, wenn ich dich etwas in diese Richtung frage?“ Oder: „Wieso ziehst du eine Spur des Unsegens hinter dir her? Überall wo du bist, geht etwas kaputt oder weint jemand, weil du ihm aus Versehen weh machst?“ Spannend ist, dass jedes Mal, wenn wir die richtigen, übergeordneten Fragen stellen können, es keine zehn Minuten dauert, und die Kinder kommen von selbst wie durchgeputzt zu uns und erzählen von einer Berührung mit dem HERRN, was ihnen aufgegangen ist. Dies ohne kräftezehrendes „Hin und Her“ und ohne aufreibendes einander „Überzeugen wollen“. Es ist genau, wie Papa gesagt hat: Das gemeinsame Festhalten an den richtigen Fragen ist der Schlüssel zum weltweiten gemeinschaftlichen Durchbruch.
Wenn es im Kleinen geht, dadurch zum Durchbruch zu gelangen, dann geht es auch im Grossen! Daran glauben wir und das möchten wir mit Euch zusammen erleben!
Von Herzen
Eure Stefan & Noemi












