Hat es wirklich niemand bemerkt? Von Ruth-Elpida (26J.)
Junior-Ölbaum Februar 2026

Habt ihr schon von der Tragödie in der Westschweiz gehört? Es ist Silvesternacht in einer Bar in Crans Montana. Viele Jugendliche und Erwachsene feiern die letzten Stunden des Jahres 2025. Mit Lichtfeuerwerk an Champagnerflaschen wird übermütig gefeiert, als der Akustikschaumstoff unter der Decke zu brennen beginnt. Wie reagieren die Menschen darauf? Sie zücken ihre Handys und filmen die Flammen, während sie noch lauter herumjohlen als zuvor. Es scheint für sie eher eine Attraktion zu sein, als eine ernsthafte Gefahr … Ehe sie aber die Gefahr realisieren, ist es schon zu spät. Die Flammen verbreiten sich exponentiell, sodass ein Desaster daraufhin folgt. In der Massenpanik stürzen sich alle auf den Ausgang, wo aber, gleich wie in einem Madenhaufen, einer über dem anderen liegt und sich nach aussen kämpfen will. Doch die Ausgänge sind verstopft. 40 Menschen sterben in den Flammen. Über 100 Menschen sind schwer verletzt. Die schmerzhafte Pflege all der Verletzten wird Monate, ja Jahre dauern.

Als ich hörte, dass der Brand zu Beginn bloss mit den Handys gefilmt wurde, so als wäre es eine Unterhaltungsshow, wurde ich innerlich sehr bewegt … In welcher Zeit stehen wir?? Hat wirklich NIEMAND die Gefahr des Brandes bemerkt?? Doch schon bald sah ich, dass dieses Horrorszenario das perfekte Paradebeispiel ist, wie es auf der GANZEN WELT läuft, nur in einem unendlich grösseren Ausmass:

Es laufen so viele Kriege in unserer scheinbar „modernen Zeit“, und schon bald will der Krieg vor der eigenen Haustür stehen, wenn wir es nicht verhindern. Es verschwinden jedes Jahr acht Millionen Kinder in schreckliche Netzwerke. Wir werden vom Impfzwang bedroht, der uns schadet und von der Bargeldlosigkeit, die uns den Geldhahn sofort zudrehen kann, sobald wir nicht „systemtreu“ laufen – bzw. gegen die weltweite Agenda stehen. Wir werden bestrahlt von Mobilfunk und und und … Das sind alles lodernde Flammen auf dieser Welt. Doch wo stecken die Menschen? An ihren Handys, in den sozialen Medien, in der Ablenkung, einfach irgendwo im Nirgendwo und realisieren die Gefahr nicht, die sie umgibt.

Möge es uns nicht gleich gehen, wie den jungen Leuten in Crans Montana, die zu spät das Ausmass der Gefahr begriffen haben. Lasst uns Vorbilder sein, die aus der Falle der Ablenkung aufstehen und den Brand gemeinsam LÖSCHEN. Viele Jugendliche erzählen dir hier von ihrer Praxis, damit du aus ihrer Erfahrung profitieren kannst und es ihnen gleichtust! Wir brauchen dich ❤️.

Von Herzen
Ruth Elpida

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